„Man muss immer weiter an sich arbeiten, denn alle arbeiten hart. Denn wenn man aufhört zu arbeiten, werden einen die anderen irgendwann überholen.“
– Dominic Thiem
Diese Aussage, dass man nie aufhören soll an sich zu arbeiten, denn wenn man es tut werden die anderen einen überholen. Dies ist vermutlich der wichtigste Grundgedanke für den Tennissport, aber auch eine wichtige Lebensweisheit.
Ich weiß viele von euch werden sich denken: Was? Tennis und eine Randsportart, da stimmt doch irgendwas nicht!
Und ihr habt recht, genau genommen ist Tennis keine Randsportart. Doch ich meine hier mit Randsportarten, Sportarten, welche gewissermaßen „vergessen“ werden, beziehungsweise medial nicht so präsent sind, wie Fußball es ist.
Gerade bei Tennis finde ich, dass es in den Medien noch präsenter sein sollte und nicht nur, wenn ein österreichischer Tennisspieler gewinnt. Da Tennis ein wirklich außergewöhnlicher Sport ist und nicht nur Fitness und Können verlangt, sondern auch ein gewisses Maß an mentaler Stärke vonnöten ist, um den Gegner zu besiegen. Das ist meiner Meinung nach, eine wirkliche Herausforderung und alle Tennisspieler haben meinen größten Respekt für ihre Leistungen, die sie erbringen.
Zudem ist Tennis wahnsinnig spannend, da innerhalb eines einzigen Satzes so viel passieren kann und nicht sicher ist, wenn man einen Satz gewonnen hat, dass man auch das gesamte Match gewinnt.
Kleiner Tipp am Rand für alle die nicht wirklich mit den Spielregeln im Tennis vertraut sind. Viele kennen sicher die berühmte Aussage: Spiel, Satz und Sieg – tja diese Aussage erklärt so ziemlich die gesamten Spielregeln im Tennis.
Es wird entweder auf zwei oder drei gewonnene Sätze gespielt. Das bedeutet, dass ein Spieler mind. zwei Sätze gewonnen haben muss, um ein Match für sich zu entscheiden. Ein Spiel ist dann gewonnen, wenn ein Spieler mindestens 6 Punkte erreicht hat, wobei zum Gegner ein Punkteunterschied von 2 Punkten gegeben sein muss, also wenn es 6 zu 4 steht, ist das Spiel gewonnen. Wenn es jedoch 6 zu 6 steht, dann kommt es zum Tie-Break. Hierbei werden die Punkte einzeln gezählt (nicht 15, 30, 40, Sieg wie sonst) sondern 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. Es gewinnt der Spieler, welcher zuerst 7 Punkte erreicht hat, mit mindestens einem Unterschied von 2 Punkten, also 7 zu 5 beispielsweise.
Nun würde ich gerne auf den zweiten Teil meiner Überschrift zu sprechen kommen, nämlich die Thiem-Mania.
In den letzten Jahren hat sich ein großes österreichisches Talent in die Top – Fünf der Tennis Weltrangliste gespielt und dieses Talent heißt Dominik Thiem. Aufgrund der herausragenden Performances und den etlichen Siegen, unter anderem in Kitzbühel und Wien dieses Jahr, hat sich Dominik Thiem vermutlich in die Herzen vieler Menschen gespielt. Er ist nicht nur ein großartiger Spieler, sondern auch ein unglaublich netter und freundlicher Mensch und ein großartiges Beispiel für einen sogenannten „Sportsmann“. Ich denke, er ist der Grund warum viele junge Menschen und besonders ÖsterreicherInnen anfangen Tennis zu spielen oder diesen Sport im Fernsehen verfolgen und in Österreich quasi eine Thiem-Mania ausgebrochen ist. Doch ich finde, dass dies genau richtig ist und hoffe, dass dies ein Anstoß ist, um den großartigen Tennissport noch beliebter und bekannter zu machen.